degewo AG: Verantwortung für Berlin
Projektbeschreibung
Zusammenhalt und Vielfalt zeigen sich in der Nachbarschaft. Rund 150.000 Hauptstädter finden in den Wohnungen der degewo ein Zuhause. Als kommunales und zugleich größtes Wohnungsunternehmen Berlins übernimmt die degewo Verantwortung für die Zukunft der Quartiere und ist als Quartiersentwickler auf den Ebenen Bildung, Sport und Kultur aktiv. Schwerpunkte dieses Engagements sind zum einen die Bildungsverbünde, zum anderen das Projekt „Mein Zuhause 2025“. Beide Initiativen werden auf dem Sommerfest vorgestellt.
Gute Schulen und Kindertagesstätten sind nicht nur ein wichtiges Entscheidungskriterium für einen bestimmten Stadtteil. Bildung entscheidet auch über den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Um die Zusammenarbeit verschiedener Bildungseinrichtungen in sozial benachteiligten Quartieren zu verbessern, hat die degewo Bildungsverbünde im Weddinger Brunnenviertel, der Neuköllner Gropiusstadt und in Marienfelde (Tempelhof-Schöneberg) initiiert. Schulen und Kitas in den Quartieren arbeiten seitdem enger zusammen, um sprachliche Kompetenz für Beruf und Weiterbildung zu verbessern, die Eltern stärker in die Bildungsarbeit einzubinden und Motivationshemmnisse bei den Kindern abzubauen. Der Austausch mit anderen schafft Motivation und eröffnet neue Möglichkeiten. Kitas, Schulen, Bibliotheken und Jugendeinrichtungen machen in Bildungsverbünden gemeinsam Schule.
Ein konkretes Beispiel dafür, wie Jugendliche unterschiedlicher Herkunft gemeinsam Ideen entwickeln, liefert das Projekt „Mein Zuhause 2025“. Im April dieses Jahres haben 20 Schüler des 9. Jahrgangs der Hermann-von-Helmholtz-Schule aus der Berliner Gropiusstadt im Rahmen eines dreiwöchigen Betriebspraktikums die degewo besucht. Die 15- bis 16-Jährigen, überwiegend Kinder aus Zuwandererfamilien, lernten nicht nur ein modernes Wohnungsunternehmen kennen. Die degewo schickte sie zudem auf eine Zukunftsreise, bei der sich die Schüler ihre eigenen Zukunftsvorstellungen zu den Themen Wohnen, Beruf und Arbeiten, Familie und Nachbarschaft erarbeiteten. Das Projekt fand nach 2010 bereits zum zweiten Mal statt.
