Verband der TÜV e.V.: Das vereinte Deutschland zeigt Verantwortung – Spende für die Ingenieursausbildung in der Demokratischen Republik Kongo
Projektbeschreibung
Die international tätigen Sachverständigen der TÜV lernen während ihrer Arbeit die gesellschaftlichen Probleme der Welt kennen und wissen, mit welchen Einschränkungen die Menschen zu kämpfen haben. Die TÜV beschäftigen hochqualifizierte Fachkräfte und sind sich daher im Klaren über die Wichtigkeit einer guten Ausbildung. Der Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) will ein Zeichen setzen, dass das wiedervereinte Deutschland sich in der Welt engagiert.
Er beschloss, in Zentralafrika die Ausbildung junger Nachwuchsingenieure zu unterstützen.
Im Rahmen der 125-Jahr-Feier des VdTÜV wurde eine 50.000 Euro Spende an Professor Kambale Karafuli, Direktor der Freien Universität der Großen Seen in Goma (ULPGL) im Osten der Demokratischen Republik Kongo, übergeben. Die Universität bildet lokale Fachkräfte für die vielfältigen Herausforderungen in der Region aus, die von jahrelangen Bürgerkriegen zerstört wurde. Der Großteil der Spende fließt in die Anschaffung eines universitären Elektrotechnik-Labors. Ein weiterer Teil des Geldes wird für Stipendien genutzt. Vor allem Frauen sollen an das technische Studium herangeführt werden. Der Evangelische Entwicklungsdienst koordiniert die zielgerichtete Verwendung der Spende. Laut Universität zeigt die Spende des VdTÜV bereits erste Erfolge. In Erwartung der Laborausstattung hatten sich 2009/10 mehr Studierende in der jungen Fakultät „Angewandte Technik“ eingeschrieben: 313 gegenüber 196 im Vorjahr. Der Verband verfolgt sehr aktiv die Entwicklung vor Ort. Dr. Guido Rettig, Vorsitzender des Verbandes der TÜV e.V.: „Wir wollten ein sichtbares Zeichen setzen und ein Projekt fördern, das Menschen zu technischem Fortschritt verhilft. Dadurch erhalten die Menschen eine nachhaltige Perspektive für wirtschaftliches Wachstum und Stabilität.“ Auf dem Sommerfest des Bundespräsidenten stellt der VdTÜV den facettenreichen Alltag an der Universität vor.
